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Beispiel einer Datenbankstruktur im Endverbraucherbereich (siehe Abb. 3):
Adressdaten
- Name, Vorname, Anschrift, Telefon
- Zuständige Geschäftsstelle, Niederlassung,
Aussendienst
Profildaten
Allgemeindemographische Daten: Alter, Geburtsdatum,
Familienstand und -größe, Kinderzahl
Sozioökonomische Daten,: Ausbildung, Beruf,
Einkommen
Bestands- und konsumanalytische Daten:
Konsumhäufigkeit, Besitz, Verbrauch
Psychographische Daten: Lifestyletyp (Hobby,
Einstellung, Interessen, Persönlichkeitsmerkmale)
Verhaltensorientierte Daten: Freizeitverhalten,
Mediennutzung, Informationsverhalten
Aktionsdaten
Erstkontakt (wie und wann?),
Werbeansprachen (Mailing, Tests etc.,wie und wann?)
Bestellmedium (Antwortkarte, Telefonat, Fax etc.)
Bestellte Produkte
Bestellte Artikelgruppen
Wert der Bestellung
Bestelldatum
Zahlungsart
Kunde/Interessent nach Artikelgruppe
Sonderangebotskäufer
Bestellstammdaten (Kaufhistorie)
Bestellhistorie
Umsatzzahlen (Umsatz pro Bestellung)
Kaufhäufigkeit pro Jahr
Gesamtwert aus allen Bestellungen
Klassifizierung (A-, B- oder C-Kunde)
Reaktionsdaten (Kundenpflege
und -betreuung)
Reklamation
Reklamationsmedium (Schreiben des Kunden, Telefonat
etc.)
Remittenden (retournierte Ware)
Bonitätsdaten
Informationen von Auskunfteien
Anzahl der Mahnungen
Netto- oder Ratenzahler?
Abb. 3
Erklärung zur Abbildung
A-Kunde: 'bester' Kunde; mit A-Kunden erziehlt ein Unternehmern 80% seines
Umsatzes
B-Kunde: 'mittlerer' Kunde
C-Kunde: 'schlechter' Kunde; mit B- und C-Kunden erziehlt ein Unternehmen nur
20% seines Umsatzes
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Kotler/Bliemel, Marketing-Management, S. 1120
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