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4.1.4 Die neueste Erscheinung im Direktmarketing: Voice-Mail
Die wohl jüngste und noch wenig eingesetzte Möglichkeit einer weit eren direkten
Ansprache im Direktmarketing ist das Voice-Mail. Hierbei werden auf der Basis
speziell entwickelter Computerprogramme gesprochene Werbebotschaften, Angebote
oder Informationen auf den automatischen Anrufbeantworter von Handybesitzern
("Mobilbox") übermittelt. Ob diese Art der Direktansprache immer die erwartete
positive Reaktion bei dem angesprochenen Personenkreis auslösen wird, darf bezweifelt
werden, da eine auf der Mobilbox gespeicherte Nachricht bei Abruf Kosten beim
Empfänger verursacht und zudem eine gewisse Belästigung, wenn nicht sogar
Verärgerung bei der angesprochenen Person auslösen könnte.
4.1.5 Katalogmarketing
Als Bindeglied zwischen Versandhäusern oder dem Direktverkauf und dem Kunden
wird der Katalog gesehen. Somit ersetzt der Katalog den 'Verkäufer' als Informant über
Preise und Produkte. Er beinhaltet in übersichtlicher Weise Produkte und Preise und
ermöglicht dem Verbraucher auch den direkten Preisvergleich. Ein Katalog wird
zumeist nach Aufforderung oder bereits vorangegangener Bestellung kostenlos
zugestellt, somit gilt Katalogmarketing als vom Kunden gewolltes Marketing. Der
Kunde kann sich jederzeit den Katalog zur Hand nehmen, und muss sich dadurch nicht
um Ladenöffnungszeiten und eventuelle Parkplatzsuche kümmern. Durch bequeme
Kommunikationsmittel wie kostenlose Telefondienste, Telefax und E-Mail kann der
Kunde auch einen meist 24-stündigen Bestellservice nutzen. Im Gegensatz zu grossen
Kaufhäusern hat der Kunde ein geballtes, aber geordnetes und übers ichtliches Angebot
in der Hand. Falls ein bestelltes Produkt dem Kunden doch nicht gefallen sollte, kann
dieser es kostenlos wieder zurückschicken. Insbesondere die Serviceleistungen für den
Kunden werden im Katalogmarketing immer weiter ausgebaut, um ihm das 'Einkaufen'
so angenehm wie möglich zu gestalten. Da sich der Katalog im Direktversand durch
grosse Auswahl und auch Bequemlichkeit auszeichnet, findet er im
Endverbrauchermarkt immer mehr Beliebtheit. Zudem gehen vor allem grosse
Versandhäuser (z. B. Quelle und Tchibo) immer mehr dazu über, ein zusätzliches
Verkaufsstellennetz aufzubauen, um bisherige Kunden über weitere Absatzwege
bedienen zu können. "Einige amerikanische Katalogversender (...) experimentieren mit
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