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Viele Unternehmen nutzen DRR, da der Hörfunk grosse Popularität besitzt, und auch
als "Tagesbegleiter Nr. 1 unter den Medien"1 gilt. Der Hörfunk wird bei der Arbeit, zu
Hause und in der Freizeit genutzt. Als Besonderheit gegenüber dem Fernsehen,
tendieren Radiohörer meist in Richtung eines 'Stammsenders', den sie die meiste Zeit
eingestellt haben. Der Radiohörer wechselt folglich nicht so oft Send er, wie dies beim
Fernsehen der Fall ist. Ausserdem zeichnen sich DRR-Spots im Vergleich zu DRTV-
Spots durch erheblich geringere Produktions- und Übermittlungskosten aus.
Aufgrund der hohen Verbreitung, der starken Nutzung und der daraus resul tierenden
Effektivität erfreut sich das Medium Radio, besonders als Direktmarketingmittel, einer
ständig zunehmenden Popularität.
4.4 CD-ROM-Marketing
Als CD-ROM (Compact Disk - Read Only Memory) werden Datenträger in Form von
einer CD gesehen, welche nur gelesen werden, jedoch nicht beschrieben we rden
können. Eine CD-ROM, im folgenden als CD bezeichnet, kann maximal 650 Megabyte
speichern, was einer immensen Datenmenge entspricht. Da ein CD-Laufwerk
heutzutage in jedem PC als Standard inbegriffen ist, bietet sich die CD als
Werbemedium besonders an. Vor allem nutzen grosse Katalogversender wie Quelle und
Otto CD's, um auf diese Art ihre Kataloge für den Benutzer interaktiv zugänglic h zu
machen. Interaktivität heisst, dass der Benutzer selbst steuern kann, wie er mit den
Informationen umgehen will. Somit kann man eine Parallele zum Katalogmarketing
ziehen: CD's sind nichts anderes als Katalogmarketing und unterscheiden sich lediglich
durch die Art der Informationsaufnahme und durch komfortablere 'Bedienung'. Zieht
man einen Vergleich zu den klassischen Printmedien, DRTV und DRR werden "die
weitergegebenen Informationen vom Adressaten zwar wahrgenommen, der Vorgang der
Informationsaufnahme aber nicht direkt von ihm"1 beeinflusst. Diesen Nachteil besitzen
CD's nicht. Durch schnellen Zugriff und die von ihnen bereitgestellte Inter aktivität,
kann der Benutzer sich Videos zu bestimmten Produkten anschauen, Teilzahlungsraten
auf Knopfdruck berechnen lassen und sich in interaktiven Räumen bewegen. Das
Ladengeschäft kommt somit über den PC direkt zum Kunden, der sich dort über Preis
und Produkt informieren kann, ohne dies über teure Telefonate oder Fahrten zum
Ladengeschäft zu erledigen. Es findet kein Dialog 'Face-to-Face' mehr statt, sondern der
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Emanuel Zehetbauer, Das grosse Handbuch für erfolgreiches Direktmarketing, 4.9, S. 1
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Zeitschrift für Betriebswirtschaft - Ergänzungsheft 2007/3. Direct Marketing (Broschiert) von Manfred Krafft
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| | Siehe auch: | |
| Spotlight von Spotlight Verlag GmbH (in Zeitschriften) | | Gefiederte Welt von Eugen Ulmer KG (in Zeitschriften) | | Oldtimer Markt von VF Verlagsgesellschaft mbH (in Zeitschriften) | | Adesso plus [Studentenabo] von Spotlight Verlag GmbH (in Zeitschriften) | | Ecos von Spotlight Verlag GmbH (in Zeitschriften) | |
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