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Direktmarketing

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Seite 26                                                          Viele Unternehmen nutzen DRR, da der Hörfunk grosse Popularität besitzt, und auch als "Tagesbegleiter Nr. 1 unter den Medien"1 gilt. Der Hörfunk wird bei der Arbeit, zu Hause und in der Freizeit genutzt. Als Besonderheit gegenüber dem Fernsehen, tendieren Radiohörer meist in Richtung eines 'Stammsenders', den sie die meiste Zeit eingestellt haben. Der Radiohörer wechselt folglich nicht so oft Send er, wie dies beim Fernsehen der Fall ist. Ausserdem zeichnen sich DRR-Spots im Vergleich zu DRTV- Spots durch erheblich geringere Produktions- und Übermittlungskosten aus.   Aufgrund der hohen Verbreitung, der starken Nutzung und der daraus resul tierenden Effektivität erfreut sich das Medium Radio, besonders als Direktmarketingmittel, einer ständig zunehmenden Popularität. 4.4 CD-ROM-Marketing Als CD-ROM (Compact Disk - Read Only Memory) werden Datenträger in Form von einer CD gesehen, welche nur gelesen werden, jedoch nicht beschrieben we rden können. Eine CD-ROM, im folgenden als CD bezeichnet, kann maximal 650 Megabyte speichern, was einer immensen Datenmenge entspricht. Da ein CD-Laufwerk heutzutage in jedem PC als Standard inbegriffen ist, bietet sich die CD als Werbemedium besonders an. Vor allem nutzen grosse Katalogversender wie Quelle und Otto CD's, um auf diese Art ihre Kataloge für den Benutzer interaktiv zugänglic h zu machen. Interaktivität heisst, dass der Benutzer selbst steuern kann,  wie er mit den Informationen umgehen will. Somit kann man eine Parallele zum Katalogmarketing ziehen: CD's sind nichts anderes als Katalogmarketing und unterscheiden sich lediglich durch die Art der Informationsaufnahme und durch komfortablere 'Bedienung'. Zieht man einen Vergleich zu den klassischen Printmedien, DRTV und DRR werden "die weitergegebenen Informationen vom Adressaten zwar wahrgenommen, der Vorgang der Informationsaufnahme aber nicht direkt von ihm"1 beeinflusst. Diesen Nachteil besitzen CD's nicht. Durch schnellen Zugriff und die von ihnen bereitgestellte Inter aktivität, kann der Benutzer sich Videos zu bestimmten Produkten anschauen, Teilzahlungsraten auf Knopfdruck berechnen lassen und sich in interaktiven Räumen bewegen. Das Ladengeschäft kommt somit über den PC direkt zum Kunden, der sich dort über Preis und Produkt informieren kann, ohne dies über teure Telefonate oder Fahrten zum Ladengeschäft zu erledigen. Es findet kein Dialog 'Face-to-Face' mehr statt, sondern der 1 Emanuel Zehetbauer, Das grosse Handbuch für erfolgreiches Direktmarketing, 4.9, S. 1
  
Zeitschrift für Betriebswirtschaft - Ergänzungsheft 2007/3. Direct Marketing (Broschiert)
von Manfred Krafft
Siehe auch:
Spotlight
von Spotlight Verlag GmbH (in Zeitschriften)
Gefiederte Welt
von Eugen Ulmer KG (in Zeitschriften)
Oldtimer Markt
von VF Verlagsgesellschaft mbH (in Zeitschriften)
Adesso plus [Studentenabo]
von Spotlight Verlag GmbH (in Zeitschriften)
Ecos
von Spotlight Verlag GmbH (in Zeitschriften)
 
   
 
     
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