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Benutzer wird in einen digitalen Dialog am Bildschirm verwickelt. Besitzt der Benutzer
außerdem die Möglichkeit eines Internetzugangs, so kann er dieses nachdem er sich für
ein bestimmtes Produkt entschieden hat, es sofort komfortabel online bestellen.
Eine andere Form von CD-ROM-Marketing betreiben Internetanbieter wie T-Online
und AOL (siehe Anlage 19). Sie lassen möglichen Interessenten Software für ihren
Internetzugang per Post zukommen. Da speziell diese beiden konkurrierenden
Unternehmen um Kunden kämpfen, werden diese Datenträger mit regelmäßig
aktualisierter Software verschickt, vornehmlich an Kunden, welche noch nicht bei
einem der beiden Unternehmen registriert sind. Für den Benutzer anschaulich
aufbereitete Videos auf den CD's verdeutlichen die Leichtigkeit der Nutzung des
Internets und bieten Hilfestellung bei Problemen. Diese Mailings erreichen im Zuge des
Internetbooms eine vergleichsweise hohe Response.
4.5 Kundenkarten
Das Konzept der Kundenkarten basiert auf dem Bemühen, bedingt durch den ständig
wachsenden Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen und dem damit verbundenen
Kampf um den Kunden selbst, diesen so weit wie möglich an das Unternehmen zu
binden. Dies wird besonders durch Kundenkarten erreicht, welche ihren Besitzern
spezielle Vergünstigungen und Services bieten, die er bei Einkäufe n oder
Inanspruchnahme von Dienstleistungen nutzen kann. Manche Kundenkarten besitzen
eine den Kreditkarten ähnliche Zahlungsfunktion, wodurch das Einkaufe n für den
Kunden noch angenehmer wird.
In Deutschland sind drei verschiedene Kartenarten verbreitet (siehe Abb . 5):
Karten-
arten
Kunden-
karte
Kredit-
karte
ec-Karte
Kunden-
karte mit
Zahlungs-
funktion
Kunden-
karte mit
Revolving
Credit
Kunden-
karte ohne
Zahlungs-
funktion
co-
branding
normale
Kredit-
karte
POZ/ELV
ec-cash
ec-Karte als
Kunden-
karte
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Emanuel Zehetbauer, Das grosse Handbuch für erfolgreiches Direktmarketing, 4.8 S. 4
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