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Seite 28 Abb. 5 Die in Deutschland meist verbreitete Karte ist die ec-Karte, welche im Juli 1998 mit über 43 Millionen ausgegebenen Karten in jedem zweiten Geldbeutel steckte. Sie wird von den Banken an ihre Kunden ausgegeben und ermöglicht einfaches Beziehen von Bargeld aus dem Geldautomaten sowie das bargeldlose Zahlen an der Kasse. Versuche, die ec-Karte als Kundenkarte zu nutzen (Tegut, OBI) schlugen fehl, da  es nicht gelungen ist, die Vorteile einer Kundenkarte mit der ec-Karte  zu verbinden. Ebenso erschwerten technische Hindernisse in der Datenverarbeitung die Entwickl ung dieser Art der Kundenkarte, weswegen dieses Projekt bereits im Pilotstadium stecken blieb und nicht mehr weiter entwickelt wurde. Vorwiegend Warenhäuser und Clubs nutzen die Kundenkarte ohne Zahlungsmöglichkeit. Warenhäuser wie die Kaufhof Warenhaus AG geben Kundenkarten aus, die mit einem Rabatt- bzw. Bonussystem ausgestattet sind. Benutzer dieser Karten erhalten Prozente beim Einkaufen in den jeweiligen Unternehmen, oder bekommen Prämien, wenn sie ein bestimmtes Einkaufsbudget erreicht haben. Mitglieder eines Sportclubs, z. B. eines Golfclubs, werden üblicherwe ise mit einer solchen Kundenkarte bzw. Clubkarte ausgestattet. Sie weist seinen Besitz er als Mitglied eines Clubs sowie der übergeordneten Dachorganisation aus, und ermöglicht ihm die endgeldliche Benutzung von anderen Golfclubs.   Die mit einer Zahlungsfunktion ausgestattete Kundenkarte (Charge Card) biet et die gleichen Leistungsmerkmale wie die 'normale' Kundenkarte. Allerdings ermöglicht die Zahlungsfunktion dem Kunden das bargeldlose Zahlen in den Filialen des kartenausgebenden Unternehmens, welches den Kaufbetrag in regelmäßigen Abständen vom Konto des Karteninhabers per Lastschrift abbucht. Eine mit einem Revolving Credit ausgestattete Kundenkarte (Revolving Credit Card) wird entweder von einem Unternehmen selbst herausgegeben oder mit Hilfe einer Bank (z. B. IKEA über die West LB, siehe Anlage 21) von einem Unternehmen dem Kunden direkt zur Verfügung gestellt. Diese Art der Kundenkarte bietet neben  dem bargeldlosen Zahlen, auch bis zu einer bestimmten Zeitspanne die Möglichkeit eines zinslosen Zahlungszieles oder einer Finanzierung auf der Basis monatlicher Ratenzahlungen. Ebenso wie bei der Kundenkarte mit Zahlungsfunktion wird hier der Betrag per Lastschrift vom Konto abgebucht.  
  
Pocket Business: Direktmarketing: Erfolg durch Direktwerbung, Mailings & Co
von Wolf Hirschmann
Siehe auch:
Professionelles Direktmarketing: Das Praxisbuch...
Pocket Business: Kundenbindung: Kunden begei...
Direktmarketing: Im Dialog mit dem Kunden
Pocket Business: Grundlagen Marketing: V...
Pocket Business: Kundenakquise: Wie Sie der Welt...
Dialogmarketing für Dummies
 
   
 
     
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