| |
Seite 30
5. Probleme des Direktmarketing
Das Direktmarketing bietet zweifellos eine der besten Möglichkeiten, langfristig e und
vorteilhafte Beziehungen zwischen dem Marketer und den Kunden aufzubauen.
Andererseits zeigt es sich jedoch auch immer deutlicher, dass eine permanente oder
auch nur gelegentliche Verletzung oder Missachtung von Kundenbedürfni ssen zu einem
existenzgefährdenden Nachteil für den Marketer werden kann. Dies g ilt vor allem dann,
wenn der Marketer die ihm zur Verfügung stehenden Mittel des Direktmarketing
unüberlegt, böswillig oder gerade noch an der Grenze der Legalitä t bewegend einsetzt.
5.1 Belästigung
Bereits viele Kunden empfinden es als Belästigung, wenn ihnen fast täglich Handzettel,
Prospekte oder Kataloge in die Briefkästen gesteckt werden, welches d ie häufig zu
beobachtenden Mitteilungen wie 'Bitte keine Werbung' an den Briefkästen zeigen.
Ebenso verärgern potentielle Kunden aufdringliche Angebote oder direk te
Kaufaufforderungen im Fernsehen, welche als zu laut, zu aufdringlich oder zu lang
empfunden werden. Nicht weniger lästig können Anrufe von Direktmarketern sein, die
teilweise abends oder am Wochenende anrufen oder gar computergesteuerte
Rückrufsysteme, deren diverse Antwortmöglichkeiten genau eingehalten werden
müssen, um die für ihre Anfrage oder Kaufabsicht zuständige Person zu erreic hen.
5.2 Ausnutzung
Einige 'schwarze Schafe' unter den Direktmarketern richten ihre Hauptinteressen
ausschließlich auf jenen Personenkreis, der häufig sehr spontan od er impulsiv, vor allem
bei sehr leichten oder bequemen Bestellmöglichkeiten reagiert. Dabei wird sehr gerne
|  |
|
| |
|
|