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Direktmarketing

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Seite 9                                                                                                                                                                          angesprochen werden. Zudem erhält der Marketer ein schnelleres 'Feed-back' hinsichtlich des Erfolges oder Misserfolges einer bestimmten Kampagne, da die Reaktionen der angesprochenen Kunden und Interessenten unmittelbarer erfolgen und ausgewertet werden können. 2. HAUPTENTSCHEIDUNGEN IM DIREKTMARKETING 2.1 Ziele Die Ziele, die im Direktmarketing angestrebt werden, lassen sich in a) quantitative und b) qualitative Ziele unterteilen: Bei den quantitativen Zielen handelt es sich primär um Gewinnziele, Unabhängigkeits- und Marktanteilsziele, während es sich bei den qu alitativen Zielen vorwiegend um den Bekanntheitsgrad, das Image oder den 'Goodwill' eines Unternehmens handelt. Da jeder Marketer bei den angesprochenen Kunden eine sofortige Handlung  oder Reaktion auslösen möchte, wird der Erfolg einer bestimmten Kampagne auf der Basis dieser Reaktionsrate beurteilt, wobei eine Kaufreaktionsrate von 2 % bei einer Direktmarketingkampagne als gut betrachtet wird. Die unmittelbare Kaufreaktion ist jedoch nicht immer das Ziel einer bestimmten Direktmarketingmaßnahme. Häufig sind sogenannte Zwischenziele hin zum tatsächlichen Ziel, dem Kaufabschluss, die Basis für operative Ziele von Direktmarketingmaßnahmen. So benutzen Hersteller bestimmter Waren, z. B. Elektrogeräten oder Kraftfahrzeugen häufig diese operativen Ziele  zur Vorbereitung kommender Fachmessen. Das Ziel dieser Maßnahmen ist, bereits existierende Stammkunden sowie potentielle Neukunden zum Besuch dieser Fachmessen zu bewegen, bei welchen die Produkte vorgeführt und die Kunden beraten w erden können. Ebenso werden die Instrumente des Direktmarketings eingesetzt, um die qualitativen Ziele des Marketer hervorzuheben, sei dies nun eine besondere Betonung d es 'Goodwills', des Image oder des Bekanntheitsgrades eines Produktes oder des Unternehmens selbst. So versenden Banken häufig Glückwünsche an ihre Stamm- kunden, Hotels und Pensionen grüßen ihre ehemaligen Gäste aus den herrlichsten Ecken der Welt, oder Bäckereien liefern kostenlose Aufmerksamkeiten an ihre vermeintlichen 1 Kotler/Bliemel, Marketing-Management, S. 1111
  
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